schonende Hautkrebstherapie nahe Huerth

Photodynamische Therapie (PDT)

Mit der Photodynamischen Therapie (kurz PDT) steht ein neuartiges, schonendes Therapieverfahren zur Verfügung mit dessen Hilfe man Hautkrebs im frühen Stadium (z.B. aktinische Keratosen, oberflächliche Basaliome oder Morbus-Bowen-Veränderungen) ohne wesentliche Narbenbildung dauerhaft entfernen kann. Dieses Verfahren bietet sich insbesondere dann an, wenn man die Narbenbildung durch eine große Exzision vermeiden will, gleichzeitig aber den Hautkrebs oder die Hautkrebsvorstufen entfernen muss.
Ein weiterer Vorteil der PDT stellt die hohe Selektivität dar, da auch Tumorzellen im Randbereich der Hautkrebsveränderung oder Hautkrebsvorstufe sicher zerstört werden.

Durchführung:

Abtragung von überschüssigem Hornmaterial an der Oberfläche des zu behandelnden Hautareals, damit die später angewendente Lichtenergie ungehindert in das Gewebe eintreten kann
Auftragen einer speziellen Creme, deren Inhaltsstoff (ein im menschlichen Körper vorkommender Baustein des roten Blutfarbstoffes namens Methylester der 5-Aminolävulinsäure) insbesondere in den Tumorzellen zu einer Substanz verstoffwechselt wird, die die Tumorzellen gegenüber Licht bestimmter Wellenlänge sensibel macht.
Nach einer Einwirkdauer dieser Creme von ca. 3 bis 3½ Stunden wird eine Bestrahlung des Gewebes mit einer Lichtquelle vorgenommen. Diese Lichtquelle sendet ein Licht der Wellenlänge aus, das in Verbindung mit dem aus dem Inhaltsstoff der Creme synthetisierten Substanz zum Zelltod der Tumorzellen führt, während die gesunden Hautzellen, die diese Substanz nicht in dieser Weise synthetisiert haben, geschont werden. Bei der Bestrahlung mit der Lichtquelle können Schmerzen auftreten, die aber durch das in der Praxis verwendete Lichtsystem nicht nennenswert sind. Bei Verwendung anderer Lichtsysteme in anderen Praxen müssen häufig Schmerztabletten eingesetzt werden, was bei der verwendeten Technik der hiesigen Praxis nicht notwendig ist. Somit ist die Behandlung schonend. Eine Narbenbildung kann vermieden werden und ist in der Regel nicht zu befürchten. Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden. Für die nächsten 2 bis 3 Wochen kann eine Entzündungsreaktion mit Rötung, evtl. Nässen und Krustenbildung auftreten. Es handelt sich um eine international anerkannte und in vielen wissenschaftlichen Studien bezüglich der Wirksamkeit etablierte, oft empfohlene Methode.

 
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